27.4.2019 – 1.Judo Bundesliga / Leipzig

 

 

 

Judoka des JC Leipzig verlieren 6:8 gegen Speyer

Die Herren des JC Leipzig kommen in der noch jungen Saison nicht so recht in Tritt. Gegen Speyer half auch der Einsatz von Grand-Slam-Sieger Denis Vieru nicht.

Leipzig. Schon nach zwei Kampftagen der Judo-Bundesliga müssen die Männer des JC Leipzig ihre Medaillenhoffnungen begraben. Nach dem 7:7 zum Auftakt in Rüsselsheim verloren die Sachsen am Sonnabend ihr erstes Heimduell gegen den JSV Speyer mit 6:8 Punkten.

Dem Gastgeber fiel vor allem auf die Füße, dass sie den ersten Durchgang mit 2:5 abgaben. Danach erstickte die Aufholjagd recht früh, da Speyer vorentscheidend auf 6:2, 7:3 und letztlich 8:4 davonzog. Der JCL konnte die Ausfälle von Kevin Müller, Emil Hennebach, Johannes Eberl sowie vor allem der Halbschwergewichtler Daniel Herbst und René Kirsten nicht kompensieren.

Der Top-Kämpfer des Tages stand in den Reihen des JCL: Grand-Slam-Sieger Denis Vieru (Moldawien) begeisterte die Fans mit einem Judo-Feuerwerk im 66-Kg-Limit. Auch Kapitän Hannes Conrad überzeugte. Dagegen gab der zuverlässige Rumäne Laszlo Szoke (73 kg) diesmal seinen ersten Kampf ab. Auf Seiten der Gäste heimsten die beiden Top-Georgier alle vier möglichen Punkte ein.

„Für uns lief es heute einfach super, die günstige Auslosung der Gewichtsklassen und der 3:0-Vorsprung haben uns beflügelt“, sagte Speyers Teamchef Michael Görgen-Sprau: „Wir sind mega überrascht über unseren Sieg.“ JCL-Kämpfer Chris Lammers versprach: „Wir geben uns nicht auf. Wir werden bis zum Saisonende Vollgas geben und um eine gute Platzierung kämpfen.“

Bericht: Frank Schober

Vielen Dank an alle Unterstützer auf und abseits der Ränge!!!

 

 

 

Foto’s: Florian Schäfer / Frank Krause

Equipment: Fotohaus Klinger Leipzig


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