Die Mannschaft

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Die Anfänge der JCL Powerfrauen

Mit Beginn der Frauen-Bundesliga startete auch die Frauenmannschaft des SC Leipzig. Mit der Gründung des Judoclub Leipzig e.V. im Oktober 1993 übernahm die Frauenmannschaft den Startplatz des SC Leipzig unter dem Trainer Jan Steiner. Durch viele Abgänge von Kämpferinnen zu anderen Vereinen zerfiel die Frauenmannschaft des JCL, so dass der Verein keine Möglichkeit mehr sah, die Frauenmannschaft des JCL weiter in der ersten Bundesliga zu belassen und zog sich 1994 zurück. Von den Trainern Markus Jähne und Detlef Quick wurde Ende der neunziger Jahre ein neues, sehr junges Team, mit 17 Judoka und einem Durchschnittsalter von 18 Jahren aufgebaut. Die Frauenmannschaft ist erst 1999 in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Nach nur einem Jahr schaffte die Mannschaft bereits den Aufstieg in die erste Bundesliga – im Jahr 2000. Von 2001 bis 2016 kämpfte die Mannschaft konstant in der ersten Bundesliga. 2017  traf der Vorstand des Judoclubs Leipzig die Entscheidung, die Frauenmannschaft aus dem Geschehen des Liga-Oberhauses zurückzuziehen. Der JCL wurde seinen Ansprüchen bezüglich des Einsetzens von Kämpferinnen aus dem eigenen Verein nicht mehr gerecht.


Im Club300 hat jeder die Möglichkeit den Verein und die Mannschaft bei dieser Arbeit zu unterstützen.


2019

Am Ende war es die Kampfbilanz, die am letzten Kampftag noch entschied, wer die Goldmedaille gewann. Mit jeweils nur einer Niederlage in der gesamten Saison lagen der JC Leipzig und das Judoteam Hannover gleichauf. Im Fernduell setzten sich allerdings die Leipzigerinnen durch und konnten in ihrer ersten Saison zurück in der Bundesliga mit einem neu formierten jungen Team den ersten Platz erkämpfen.

Erwartet hatte das kaum jemand. Nachdem man im Juni gegen Hannover zu fünft verloren hatte, war bereits der 2. Platz als großer Erfolg verbucht worden. Der letzte Kampftag gab jedoch den Ausschlag, als der direkte Verfolger KSC Spremberg gegen die Damen aus Hannover verlor, diese aber widerum überraschend gegen Stade verloren. Damit konnten die Powerfrauen noch mit zwei Heimsiegen an den Niedersächsinnen vorbeiziehen. Dabei machten es die Powerfrauen bei ihrem einzigen Auftritt vor heimischem Publikum zunächst unnötig spannend. Nachdem sich die Gastmannschaften aus Sachsenwald und dem Rheinland 4:3 trennte, trafen die Leipzigerinnen zuerst auf die Damen aus Sachsenwald. Mit starken Techniken, vor allem im Bodenkampf, sicherten sich Vanessa Schindler, Maxime Brausewetter und Michelle Hoffmann eine komfortable 3:0-Führung. Der vierte Punkt hätte den Sie