27.10.2018 – 25Jahrfeier / Leipzig

25 Jahre Vereinsgeschichte, 25 Jahre Entwicklung zu einer festen sportlichen Größe in der Stadt Leipzig, der Region und in ganz Sachsen – das kann derJudoclub Leipzig e.V. in diesem Jahr feiern. Am 1. September 1993 wurde der Judoclub Leipzig e.V. gegründet… (Quelle: www.jc-leipzig.de)

25 Jahre – zahlreiche Engagierte, Unterstützer, Sponsoren, Ehrenamtliche, Sportler/innen und Wegbegleiter. Tatsächlich alle unter einen Hut zu bekommen – unmöglich! So lud Präsident Matthias Kiefer stellvertretend ca 150 Ehemalige und Aktuelle aus jeden Bereich in die Leipziger Konsumzentrale ein.

Nach der Begrüßung folgte eine Powerpoint-Präsentation einmal quer durch 25 Jahre Vereinsgeschichte, gehalten von Frank Artmann und Matthias Kiefer, bevor es dann an das üppige Buffet ging.

 

 


Ebenfalls auf dem Programm standen noch die Tombola – vielen Dank noch einmal an die zahlreich zur Verfügung gestellten Preise durch unsere Sponsoren und Partner – sowie eine kurze Vorführung unserer Bundesliga-Kämpfer Florian, Emil, Richard, Lennart und Kevin.

 

 

Ein kleines Highlight an diesem Abend war aber mit Sicherheit die Vizeweltmeisterin im Bauchtanz – Cleopatra

 

 

Frank Krause unterstützte bei Bild&Video nicht nur an diesem Abend, auch im Vorfeld wurde viel Zeit und Herzblut investiert. Musikalisch untermalt wurde der ganze Abend von Christian Dubberstein (DJ Kird). 

 

 

Punkt 0.00Uhr stimmten noch ca 35 Anwesende 2-3 Geburtstagsständchen für unsere Maria Zimmermann an. So wurde dieser Abend zusätzlich noch abgerundet, bevor auch die letzten Gäste nach Hause und in das Nachtleben entlassen wurden.

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Unterstützern und natürlich allen Gästen!!!

 

 

 

Foto’s: Florian Schäfer / Bearbeitet: Alex B. (JCL)

Auch unser Nachwuchs wird natürlich nicht zu kurz kommen. Sie werden im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier – am Mittwoch, den 19.12.2018 ab 16.00Uhr – mit Eltern und unseren Liga-Kämpfern/innen feiern können.


Judoclub Leipzig feiert 25. Geburtstag: 100 deutsche Meistertitel in 25 Jahren

Die Leipziger Judoka gründen 1993 ihren eigenen Club mit 250 Mitgliedern. 25 Jahre später zählt der Verein satte 435 – Tendenz steigend.

Leipzig. Die Präsentation zum Vereinsgeburtstag am Samstag in der Konsum-Zentrale zeigte eindrucksvoll. 25 Jahre ( Judoclub Leipzig) sind eine beeindruckende Erfolgsgeschichte: Als es beim DDR-Traditionsclub SCL Auflösungserscheinungen gab, gründeten die Judoka 1993 ihren eigenen Klub und starteten mit 250 Mitgliedern. Heute sind es 435 Mitglieder – Tendenz steigend. Präsident Matthias Kiefer – seit 2011 im Amt – begrüßte zahlreiche erfolgreiche Athleten und Trainer aus mehr als zwei Jahrzehnten sowie seine Vorgänger Lothar Klingenberg und Frank Artmann.

Zahlreiche sportliche Highlights wie die Bronzemedaille von Annett Böhm bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen sowie die Silbermedaille acht Jahre später von Kerstin Thiele (heute Teichert) oder die WM-Bronzemedaillen von Heide Wollert und Annett Böhm oder die EM-Plaketten von Katja Gerber (vier Mal Gold!) und Dirk Radszat (Bronze 1998). Nach Ende ihrer Karriere kümmert sich Kerstin Teichert heute jeden Mittwoch mit vollem Engagement als Übungsleiterin um die Breitensportlerinnen des JCL.

Zahlreiche Erfolge und hervorragende Jugendarbeit

Insgesamt 15 Athleten vertraten den Verein bei Welttitelkämpfen. National kamen 100 deutsche Meistertitel zustande – allein sieben errang Sven Helbing. Gleich drei Mal wurde der JCL mit dem Grünen Band für hervorragende Jugendarbeit ausgezeichnet. Zwei Mal stellte der Verein mit Olaf Schmidt und Karl-Heinz Deblitz den Trainer des Jahres im Deutschen Judo-Bund.

Herzstück, wenn auch nie leicht zu finanzieren, sind die Bundesliga-Teams des Vereins. Die Männer um Vereins-Legende Henry Hubert holten fünf Mal Silber oder Bronze. „Dank der tollen Arbeit von Manager Stefan Schulze und seinem Trainer-Team hat sich unsere Männer-Mannschaft stabilisiert“, sagte Präsident Kiefer anerkennend.

Frauen-Titel 2004 bleibt unvergessen

Die Frauen wurden vier Mal deutscher Mannschaftsmeister und sind nach einem Neubeginn wieder mit mehr als einem Bein in der 2. Bundesliga. Unvergessen der erste Team-Titel der Frauen beim Heim-Finale 2004 im Haus Auensee. „Die Stimmung war einzigartig“, erinnert sich Katja Gerber, die im Finale den entscheidenden Punkt holte – so wurde der neue Kampftempel zum Tollhaus. Der Lohn war der Start bei Europapokal in Frankreich – die Damen kehrten mit Bronze heim.

Eines betonte Frank Artmann unter dem Beifall der Gäste: Eltern und Sponsoren hätten immer wieder dazu beigetragen, dass der Verein zahlreiche Bundesliga-Kampftage, Turniere und Veranstaltungen erfolgreich ausgerichtet hat. Absolutes Highlight: Die Organisation der Bundesliga-Finalrunde der Männer 2017. „Nur mit Hilfe der Stadt konnten wir kurzfristig die große Halle der Arena nutzen. Das hat total unbürokratisch geklappt“, so Matthias Kiefer, dessen Verein Anfang März 2019 erstmals die deutsche U18-Meisterschaft ausrichten wird.

Bundesstützpunkt Judo soll unbedingt gehalten werden

Die nächsten 25 Jahre werden also nicht minder spannend. Zumal der JCL weiter ein wichtiger Garant sein will, um den Bundesstützpunkt Judo über das Jahr 2020 hinaus in Leipzig zu halten. Für den Stützpunkt hatte sich in den letzten Wochen der Bundestagsabgeordnete Jens Lehmann (CDU) in Berlin eingesetzt – auch ihm dankte der Verein am Samstag ganz besonders.

LVZ, Frank Schober