10./11.10.2020 – 6.Internationaler AT Cup / Sichtungsturnier des JVS

Nach fast 7monatiger Wettkampfpause ging es an diesem Wochenende endlich wieder los. Bereits gestern fand unter hohen Auflagen das Sichtungsturnier des JVS der U15 bzw. der 6.Internationale AT Cup für die U18 in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße statt. Veranstalter hierbei war der JVS, Ausrichter der JC Leipzig.
Folgende Ergebnisse wurden aus JCL-Sicht am ersten Tag erreicht:
1.Platz
Laura Jurkutat (U15)
Willy Büttner (U15)
2.Platz
Theo Wielsch (U15)
Christos Tsamourlidis (U15)
Tanja Hanschmann (U18)
Luca Weede (U18)
Bruno Kirsch (U18)
Fritz Kressin (U18)
Franz Büttner (U18)
3.Platz
Luna Semoud (U15)
David Richter (U15)
Anton Kurka (U15)
Moritz Dornick (U15)
Philip Proft (U15)
Mia Holz (U18)
Alexa Tippner (U18)
Kilian Bringezu (U18)
Odin Johne (U18)
5.Platz
Fabian Arelin (U15)
7.Platz
Tim Wolfram (U15)
Benedikt Teubner (U15)
Tillmann Hecking (U15)
Damian Künne (U18)
Johannes Hofmann (U18)

Tag 2 – Sichtungsturnier JVS / AT Cup U13
Am heutigen Kampftag erreichten unsere Nachwuchs-Judoka der U13 folgende Einzelergebnisse:
1.Platz
Julian Hägele
Willy Büttner
2.Platz
Madita Kreher
Philip Proft
3.Platz
Fiona Vater
Theo Wielsch
Oliver Jurkutat
Roman Stolyar
5.Platz
Paul Jose
David Richter
Alexander Hägele
Justus Gnauck
7.Platz
August Kotte
Juri Hanschmann

Herzlichen Glückwunsch.

Wir bedanken uns recht herzlich bei all unseren Helferinnen und Helfern!

Alle Ergebnisse gibt es hier: https://www.jc-leipzig.de/verein/turniere/at-cup/


Fotos: Sebastian Holz

JC Leipzig organisiert Judo-Turnier: Gegen den Kontrahenten und das Virus

https://www.sportbuzzer.de/artikel/jc-leipzig-organisiert-judo-turnier-gegen-den-kontrahenten-und-das-virus/

Christian Dittmar

Leipziger Volkszeitung
 
Am Samstag fand beim JC Leipzig das deutschlandweit größte Judo-Turnier seit dem Lockdown im März statt. Beim 6. Internationalen AT-Cup traten die Kämpfer in den Alterklassen U13, U15 und U18 gegeneinander an.
 
Leipzig. „Das Tolle ist, dass wir den Wettkampf überhaupt durchführen“, erklärt Matthias Kiefer. Der Präsident des Judoclubs Leipzig sitzt am Sonnabend in der Sporthalle Brüderstraße auf der Empore und blickt auf das Gewusel unter sich. Sein Verein richtet den 6. Internationalen AT-Cup in den Altersklassen U13, U15 und U18 aus und auf den ersten Blick wirkt alles überraschend normal.
 
Auf den zweiten dann aber doch nicht. Die Judoka, die gerade nicht gegeneinander antreten, tragen alle Masken. Dazu dürfen sie sich nur auf speziell markierten Matten auf die Kämpfe vorbereiten. Und es sind deutlich weniger Athleten als ursprünglich geplant.

Gekommen sind immerhin rund 300, darunter auch eine Handvoll Dänen. Die sind nicht aus der Hauptstadtregion Kopenhagen, die inzwischen vom Robert Koch-Institut auch zum Risikogebiet erklärt wurde – ebenso wie etwa die Niederlande oder Österreich.

Rigoroses Hygienekonzept

Die Judoka aus diesen Ländern reisten gar nicht erst nach Leipzig, im Gegensatz zu mehreren Moldawiern, die sich schon vor Tagen mit dem Auto quer durch Europa auf den Weg an die Pleiße gemacht hatten und dann doch nicht am AT-Cup teilnehmen durften – trotz negativer Corona-Tests. „Ein ganz bitterer Fall“, kommentiert Matthias Kiefer.

Aber das Hygienekonzept, das er und seine Mitstreiter nach langen Verhandlungen vom Gesundheitsamt genehmigt bekamen, ist da rigoros. So muss auch jeder Besucher am Eingang der Brüderhalle einen ausgefüllten Gesundheitsfragebogen abgeben, sonst wird er gar nicht erst reingelassen. Und zugelassen wurden auch nur 60 Zuschauer, sodass nicht alle Eltern ihre kämpfenden Kinder unterstützen können.

Viele Vereine sind auch nicht mit der ursprünglich angegebenen Kämpferzahl erschienen, was wiederum finanziell ein Problem darstellt, da ein Teil des Turnierbudgets auf den Teilnehmergebühren basiere, erklärt Peter Kiefer (51). Der ältere Sohn von Matthias (77) engagiert sich ebenfalls seit Jahrzehnten beim JCL, auch Ehefrau Anett (48), die Kinder Tanja (15) und Juri (11) sowie Bruder Steffen (50) sind im Verein aktiv.

Viele Eltern haben geholfen

Peter Kiefer hat nicht nur als Mitorganisator des Wettkampfs mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen, sondern auch als Chef des namensgebenden Reisebüros. „98 Prozent unserer Einnahmen sind weggebrochen“, erklärt er, das Sponsoring des AT-Cups war dadurch in diesem Jahr nicht möglich. Dass der Cup dennoch durchgeführt werden kann, ist einer Kraftanstrengung des Vereins zu verdanken.

„Viele Eltern haben uns auch geholfen“, betont Steffen Kiefer. „Ohne sie wäre es nicht gegangen.“ So kann der erste größere Judo-Wettbewerb in Deutschland seit Beginn der Pandemie über die Bühne gehen – bei einer Kontaktsportart wie Judo sind die Probleme naturgemäß noch größer als bei einer Ballsportart wie Volleyball.